Aktuelles über uns

Eine Ära geht zu Ende

Am 21. Februar 2020 lud der Langensteiner Spielmannszug zur Jahreshauptversammlung in den Räumlichkeiten des ehemaligen Jugendclubs in Langenstein ein.

Nach dem Training für den Karnevalsumzug in Derenburg, wo die Spielleute in passenden Kostümen zum Disneyfilm „Die Eiskönigin“ zu sehen waren, wurde kurzerhand der Trainingsraum zum Versammlungsraum umgeräumt.

Neben den geladenen Mitgliedern war auch der Ortsbürgermeister Holger Werkmeister dabei. Auf dem Programmplan standen unter anderem Änderungen der Satzung des Vereins, welche den Mitgliedern schon mit der Einladung vorgestellt wurden, die Auswertungen des vergangen Jahres durch den 1. Vorsitzenden, der musikalischen Leiterin und der Schatzmeisterin und schlussendlich die Neuwahl des Vorstandes.

Fred Käsewieter lies in seinem Bericht das Jahr 2019 revue passieren und sprach dazu auch gleich die kommenden Termine für das Jahr 2020 an. Da der Spielmannszug im vergangen Jahr 5 werdende Mütter unter den aktiven Mitgliedern aufweisen konnte und diese dementsprechend weniger Zeit für den Verein hatten, waren auch die Auftrittszahlen weniger, als in den Vorjahren. Aber Fred Käsewieter sieht positiv in die Zukunft und rechnet für die kommende Saison mit zahlreichen Auftritten.

Trish Schneider, musikalische Leiterin des Vereins, sah die letzte Saison, trotz der verminderten Zahl der Auftritte, als erfolgreich an. Sie sprach ein großes Lob an alle aktiven Mitglieder aus, die für die Saison 2019 vor allem private Zeit investiert haben.

„Für dieses Jahr ist die Organisation des Trainingslager fast abgeschlossen und 2 neue Titel liegen schon bereit, um von uns einstudiert zu werden.“ berichtet sie.

Auch ein neues Konzert hat der Vorstand schon im Hinterkopf, worauf die treuen Fans sich wieder freuen dürfen.

Der Ortsbürgermeister Holger Werkmeister war positiv überrascht von dem familiären Umfeld der Versammlung und beschreibt den Langensteiner Spielmannszug als „einen der Edelsteine von Langenstein“.

„Die Worte von Herrn Werkmeister waren Balsam für unsere Seelen.“ berichtete Fred Käsewieter.

Die Neuwahl des Vorstandes war sehr emotional. Fred Käsewieter gab seinen Posten als 1. Vorsitzender nach 13 Jahren mit gutem Gewissen an Olaf Blume ab, der nun im Verein die erste Geige spielt. In diesem Zuge wurde Fred, für ihn überraschend, vom restlichen Vorstand von langer Hand geplant als Ehrenmitglied im Verein aufgenommen, um seine jahrelange Treue und Aufopferung zu würdigen. Dies rührte ihn zu Tränen. Allerdings gibt er die Arbeit im Vorstand nicht komplett auf. Jenny Eichhorn, Schriftführerin des Vorstandes, gab ihren Posten ebenfalls ab, welcher in Zukunft von Fred übernommen wird. Jenny kümmert sich nun zusammen mit Trish um die Ausbildung der Flöten. Auch die Ausbildung in den Bereichen Rhythmus und Lyra sind bei Jonathan Sahlmann und Julia Freystein in guten Händen. Besonders stolz ist die musikalische Leitung auf den Nachwuchstrommler Luca Bültemann, der Jonathan bei der Ausbildung neuer Rhythmiker tatkräftig unterstützt.

Die Musiker freuen sich bereits auf die anstehende Saison und trainieren fleißig jeden Freitag.

Der neue Vorstand seit 2020

D1-Lehrgang Teil 1 (24. bis 26.04.2015)

Ein Bericht von Lisa D.
In der Galerie findet ihr weitere Fotos von dem
D1-Lehrgang.


"Am Freitag den 24.04.2015 starteten wir unsere Reise in Langenstein um 13:30 mit dem Kofferraum voll Gepäck, Notenständer und einer Trommel. Auf unserer Reise nach Schneeberg haben wir so ziemlich jeden Stau mitgenommen den es gab, deswegen hat sich unsere Fahrzeit auf 4 Stunden verlängert. Nachdem wir nun alle froh waren, endlich aus dem Auto steigen zu können, machten wir uns auf den Weg zur Anmeldung. Dort stellten wir, mit leicht amüsierten Gesichtern, fest: Wir sind in Sachsen und hier wird mit Akzent gesprochen. Nach einen kräftigen Abendbrot wurden wir von den Veranstaltern begrüßt. Anschließend gingen wir voll motiviert zu unserem ersten Unterricht mit Herrn Uhlig. Hier lernten wir bereits die ersten Grundkenntnisse zum Thema Notenschrift. Um 21:30 Uhr  war der Unterricht beendet und wir machten uns auf den Weg zu unseren Zimmern, wo wir den ersten Tag gemeinsam mit Kevin, dem Zimmernachbarn von Jone, Revue passieren ließen.

Am nächsten Morgen klingelten unsere Wecker um 7:30 Uhr. Mit viel Stöhnen haben wir es aber doch geschafft, auch an einem Samstag so früh aufzustehen. Kurz nach 8:00 Uhr begaben wir uns zu einem ausgiebigen Frühstück mit frischen Brötchen. Danach hatten wir noch etwas Zeit, um uns auf dem Gelände umzusehen. Dort haben wir einen schönen See, einen Spielplatz, eine kleine Seilbahn – die wir natürlich sofort ausprobiert hatten – und eine große Pilzfigur gefunden. Dabei sind natürliche viel lustige Bilder entstanden.
Nachdem auch Jenny ankam, machten wir - Kimi, Jenny und ich - uns auf zu unserem ersten Einzelunterricht für die Querflöte., während sich Jone mit seiner Trommel auf den Weg zu seinem Unterricht machte. Ganz neu für ihn war das Glockenspiel, was er in der Prüfung im November beherrschen soll. Außerdem konnte er mit seinen Wirbeln die anderen Teilnehmer beindrucken, da im Orchester nur selten Wirbel genutzt werden.

In unserem Querflötenunterricht lernten wir unsere Flöte noch mal etwas näher kennen: Wir spielten verschiedene Tonleitern, unser Pflichtstück („Muss i denn“) und suchten uns einen Titel gemeinsam mit unserer Lehrerin für die Prüfung aus. Diese Titel haben wir im Anschluss gespielt.
Nach Nudeln mit Bolognesesoße ging es um 13:00 Uhr weiter mit Musiktheorie, wo wir uns mit Oktavbereichen und Dur-Tonleitern beschäftigen. Eine anschließende Pause nutzten wir, um einen kleinen Ausflug nach Schneeberg zu machen. Dort besorgten wir uns Nervennahrung für den weiteren Input im folgenden Orchesterspiel. Dieses gestaltete sich zum Anfang etwas schwierig, da unsere Spielmannszugquerflöten und Jones Trommel nicht auf Anhieb zum restlichen Orchester passten. Nichts destotrotzt haben wir eine Menge über das Zusammenspiel innerhalb eines Orchesters sowie das Stimmen von verschiedenen Instrumenten gelernt. Beim gemeinsamen Zusammenspiel bemühten wir uns, das Beste aus unseren Instrumenten herauszuholen und uns anzupassen.
Nach einem guten Abendbrot folgte weiterer Unterricht: Wir beschäftigten uns mit  Musikdiktaten, was nicht immer ganz leicht für uns war. Außerdem lernten wir Grundintervalle, die wir mit Hilfe von Liederanfängen zu erkennen versuchten. Um 20:30 Uhr hatten wir dann auch Feierabend und ließen den Abend in unseren Zimmern mit den Knabbereien ausklingen.

Am Sonntag klingelten unsere Wecker erneut um 7:30 Uhr und wir haben auch gleich unsere Koffer gepackt und ins Auto gebracht. Daraufhin haben wir um 8:30 Gefrühstückt. Um 9:00 Uhr ging es dann zu unserem letzten Theorieunterricht für dieses Wochenende. Deswegen machten wir ein Klassenfoto und lernten die Spielleute vom Orchester Oelsnitz Vogtland kennen. Im letzten Unterricht sangen wir gemeinsam ein „Guten-Morgenlied“ und übten uns noch einmal intensiv im Musikdiktate schreiben sowie der Erkennung der Grundintervalle. Weiter ging es dann um 11:40 Uhr, wo alle Teilnehmer zusammen kamen und von den Veranstaltern verabschiedet wurden. Somit verabschiedeten uns ebenfalls von Kevin.

 Auf unserem Nachhauseweg wollten wir einen kleinen Abstecher zu Mc Donalds machen. Allerdings haben wir durch verschiedene und auch teilweise seltsame Wegbeschreibungen eine ganze Stunde gebraucht, um es zu finden, obwohl es nur 7,7 Km entfernt war. Um 14:00 Uhr stiegen wir gestärkt in unsere Autos und machten uns auf den Weg nach Hause. Doch auf unserem Rückweg haben uns mehrere Regenschauer überrascht, so dass unsere Fahrt wieder länger gedauert hatte, als geplant. Somit waren wir um 17:00 Uhr nach einem schönen und sehr lehrreichen Wochenende wieder zu Hause."

Lisa

Mit Spaß dabei: einige unserer Mitglieder beim obligatorischen Rutschenfoto

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

Zur Zeit engagieren sich bei uns 35 aktive und 8 passive Mitglieder.

Wir sind ein bunt gemischter Haufen, der zum Großteil aus Kindern und Kind-Gebliebenen besteht. 

Wir freuen uns über jeden Zuwachs - egal wie alt, egal ob ihr Vorkenntnisse habt oder nicht.

 

Wir üben freitags im Langensteiner Jugendclub mit dem Nachwuchs ab 16:00 Uhr und mit den "Großen" ab 18:00 Uhr bis etwa 19:30 Uhr.

 

Ihr habt Lust, mitzumachen oder einfach einmal vorbeizuschauen?

Dann nur zu, kommt uns besuchen - wir beißen auch nicht.

Instrumente und Noten bekommt ihr von uns, das nötige Wissen und Können vermitteln euch unsere Ausbilder.

Wir freuen uns auf euch!

 



Training am Freitag

Auch wir halten uns an die Angaben des Landes und haben bis auf weiteres kein Training.

Wir halten uns an das Credo der Italiener: Jeder musiziert für sich, am besten aus dem Fenster, dann haben auch noch die Nachbarn etwas davon. :)

 

 

Auftritt am Donnerstag

Aktuell sind alle Osterfeuer abgesagt, weshalb wir momentan viel Zeit für andere Dinge haben...

 
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